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    Beziehungen zwischen USA und Kuba

    Trump kündigt neue Kuba-Politik an - Schluss mit Obamas Kuschel-Kurs

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    Politik
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    Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump zieht einen Schlussstrich unter die Kuba-Versöhnungspolitik seines Vorgängers Barack Obama. Dies teilte er am Freitag in seiner Rede in Miami mit.

    Kuba
    © Sputnik / Mikhail Voskresenskiy
    "Ich kündige sofort den komplett einseitigen Deal der vorherigen Administration mit Kuba auf", sagte er. „Dieses schreckliche Abkommen sät nur  Gewalt und Instabilität in der Region, und sie (die Obama-Regierung – Anm. d. Red.) hat leider nichts im Gegenzug erhalten.“

    Laut Trump werden die USA die seit fast einem halben Jahrhundert bestehenden Sanktionen gegen Kuba solange nicht aufheben, bis nicht alle politischen Gefangenen freigelassen werden.

    Trotz alledem hat der US-Präsident eine "viel bessere Vereinbarung" versprochen. "Wir sind dazu bereit und auch in der Lage,  Verhandlungen über ein besseres Abkommen für die Kubaner und Amerikaner zu starten. Ein Abkommen, das fair und sinnvoll ist“, sagte Trump.

    Die diplomatischen Beziehungen würden aber weiter bestehen bleiben, die Botschaften erhalten ihren Betrieb aufrecht. Dafür würde man aber ab nun aber keine Wirtschaftsbeziehungen mit staatlichen und militärischen Unternehmen Kubas mehr pflegen. Davon sollen aber hingegen kubanische Privatunternehmen provitieren, die von den USA künftig unterstützt werden sollen.

    Die Vereinigten Staaten würden die Souveränität von Kuba respektieren, so Trump, man werde aber dem kubanischen Volk nicht den Rücken kehren.

    „Mit Gottes Hilfe werden wir bald ein freies Kuba erreichen“, betonte er. „Wir werden uns nicht länger vom Angesicht der kommunistischen Unterdrückung zum Schweigen bringen lassen.“

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    Tags:
    Embargo, Donald Trump, Kuba, USA