04:28 06 August 2020
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    Laut dem ehemaligen stellvertretenden Generalstabschef der US-Streitkräfte Jack Keane ist die amerikanische Militäroperation in Afghanistan eine „völlige Schande“.

    „Wir führen diese Operation schon 16 Jahre durch, und die Tatsache, dass wir diese Kampagne, die für uns sehr vorteilhaft verläuft, nicht beendet haben, ist eine völlige Schande“, sagte Keane im Interview für den US-Nachrichtensender Fox News.

    Keane äußerte sich auch dazu, dass das US-Verteidigungsministerium das US-Kontingent in Afghanistan um 4.000 Soldaten aufstocken will. Dieser Schritt sei nützlich, könne aber die Kräfteverteilung nicht zu Gunsten der USA ändern. Laut Keane müsste das Kontingent um 10.000 bis 20.000 Militärangehörige aufgestockt werden.

    Zuvor berichteten Medien, US-Präsident Donald Trump hätte dem US-Verteidigungsminister James Mattis die Befugnis erteilt, die Zahl der US-Soldaten in Afghanistan festzulegen. Derzeit besteht das US-Kontingent in diesem Land aus 8.400 Militärs.

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    Tags:
    Militäroperation, Afghanistan, USA