12:53 18 August 2017
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    Krim-Politiker: EU-Sanktionsverlängerung kaum mehr als ein „Mückenstich“

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    Laut dem Vorsitzenden der Gesellschaftskammer der Krim, Grigori Joffe, gleicht die Verlängerung der EU-Sanktionen gegen die Halbinsel einem Mückenstich.

    Joffe nannte die Sanktionen völlig nutzlos. „Hätte man die Sanktionen nicht immer wieder erwähnt und nicht darüber geplappert, wäre niemand auf der Krim auf sie aufmerksam geworden“, so Joffe.

    „Nachdem wir eine Wasserblockade sowie eine Energie-, Lebensmittel- und Verkehrsblockade überlebt haben, sind diese Sanktionen für uns kaum mehr als ein Mückenstich. Im Westen ist man sich dessen schon voll bewusst, macht aber weiterhin eine gute Miene zum bösen Spiel“, so Joffe.

    Zuvor war bekannt geworden, dass die Außenminister der EU-Mitgliedsländer am Montag, dem 19. Juni, die Sanktionen gegen die Krim um ein Jahr verlängert haben, ohne dieses Thema vorher behandelt zu haben.

    Am 16. März 2014 hat die Krim-Bevölkerung in einem Referendum für die Abspaltung von der Ukraine und für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Zwei Tage später wurde dann der Vertrag über die Aufnahme dieser Schwarzmeer-Halbinsel und der Stadt Sewastopol in die Russische Föderation unterzeichnet.

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