22:03 11 Dezember 2017
SNA Radio
    Weißes Haus

    Weißes Haus: USA stehen nicht am Rande eines Militärkonflikts mit Russland

    © REUTERS/ Jonathan Ernst
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 11144

    Die Vereinigten Staaten behalten sich nach dem jüngsten Vorfall mit dem syrischen Kampfjet „das Recht auf Selbstverteidigung in Syrien“ vor, dies heiße jedoch nicht, dass sie sich am Rande eines Militärkonflikts mit Russland befinden. Dies sagte am Montag der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer.

    Die von Washington angeführte Anti-IS-Koalition hatte eine syrische Su-22-Maschine nahe Rakka abgeschossen, nachdem diese angeblich Bomben nahe der Stellungen der Demokratischen Kräfte Syriens abgeworfen haben soll. Laut Damaskus erfüllte das Flugzeug eine Aufgabe gegen die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat).

    Das russische Verteidigungsministerium teilte daraufhin mit, dass alle Flugzeuge und Drohnen, die sich in syrischen Gebieten befänden, wo Russlands Luftstreitkräfte ihre Kampfaufgaben umsetzen, künftig von Einheiten der russischen Flugabwehr begleitet würden. Unter anderem unterbrach der Kreml den Kommunikationskanal zwischen dem russischen und amerikanischen Militär zur Vermeidung von Zwischenfällen im Luftraum über Syrien.

    Zum Thema:

    Neues Blatt der Geschichte aufgeschlagen? USA schießen erstmals seit 1999 Kampfjet ab
    Wegen Kampfjet-Abschuss: Russland stoppt Memorandum mit USA in Syrien
    Abschuss des syrischen Kampfjets ist offene Aggression und Provokation – Politiker
    Nach Abschuss von syrischem Kampfjet: Lawrow warnt USA vor einseitigen Handlungen
    Tags:
    Su-22, Weißes Haus, Sean Spicer, Syrien, Russland, USA