22:43 27 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    182533
    Abonnieren

    Nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets zeigt sich der Kreml besorgt über das Vorgehen der US-geführten Militärkoalition im Syrien.

    „Die Handlungen der Koalition rufen äußerst tiefe Besorgnis aus“, bestätigte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Dienstag vor Journalisten. Auf die Frage, ob nach der jüngsten Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums eine direkte militärische Konfrontation mit den USA möglich wäre, sagte Peskow: „Ich lasse das ohne Kommentar“.

    Ein US-Jagdflugzeug F-18A hatte am Sonntagabend einen Kampfjet der syrischen Armee in der Nähe der IS-Hochburg Rakka abgeschossen. Russland kritisierte die einseitige Aktion scharf.

    Am Montag setzte das russische Verteidigungsministerium den Kommunikationskanal mit den USA zur Verhinderung von Zwischenfällen im syrischen Luftraum aus.

    Begründet wurde dieser Schritt damit, dass die USA diesen Kanal vor ihrem Angriff auf das syrische Flugzeug nicht genutzt hätten, obwohl zu dem Zeitpunkt der Attacke auch russische Flugzeuge in der Luft gewesen seien.

    Darüber hinaus kündigte das russische Militär an, Flugzeuge und Drohnen der US-Koalition als potenzielle Ziele ins Visier zu nehmen, sollten diese über syrischem Territorium westlich des Euphrat aufkreuzen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Moskau gibt Zwischenfälle mit US-Koalition über russischer Syrien-Basis bekannt
    Russischer Luftangriff auf IS-Hochburg Rakka: 330 Extremisten getötet
    Russlands Luftwaffe katapultiert sich mit Hyperschall in neue Liga
    Streit um Bundeswehreinsatz gegen türkisches Schiff: EU-Geheimdokument bringt neue Details ans Licht
    Tags:
    Kreml, Dmitri Peskow, Syrien