10:16 22 Oktober 2017
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    Kampfjet A-10 von U.S. Air Force (Archivbild)

    Direkte Konfrontation mit USA? Kreml-Sprecher: „Ich lasse das ohne Kommentar“

    © Foto: U.S. Air Force/Senior Airman Trevor T. McBride
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    Nach dem Abschuss eines syrischen Kampfjets zeigt sich der Kreml besorgt über das Vorgehen der US-geführten Militärkoalition im Syrien.

    „Die Handlungen der Koalition rufen äußerst tiefe Besorgnis aus“, bestätigte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Dienstag vor Journalisten. Auf die Frage, ob nach der jüngsten Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums eine direkte militärische Konfrontation mit den USA möglich wäre, sagte Peskow: „Ich lasse das ohne Kommentar“.

    Ein US-Jagdflugzeug F-18A hatte am Sonntagabend einen Kampfjet der syrischen Armee in der Nähe der IS-Hochburg Rakka abgeschossen. Russland kritisierte die einseitige Aktion scharf.

    Am Montag setzte das russische Verteidigungsministerium den Kommunikationskanal mit den USA zur Verhinderung von Zwischenfällen im syrischen Luftraum aus.

    Begründet wurde dieser Schritt damit, dass die USA diesen Kanal vor ihrem Angriff auf das syrische Flugzeug nicht genutzt hätten, obwohl zu dem Zeitpunkt der Attacke auch russische Flugzeuge in der Luft gewesen seien.

    Darüber hinaus kündigte das russische Militär an, Flugzeuge und Drohnen der US-Koalition als potenzielle Ziele ins Visier zu nehmen, sollten diese über syrischem Territorium westlich des Euphrat aufkreuzen.

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    Tags:
    Kreml, Dmitri Peskow, Syrien
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