07:38 22 August 2017
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    Russian Prime Minister Vladimir Putin adjusts his sunglasses as he watches an air show during MAKS-2011, the International Aviation and Space Show, in Zhukovsky, outside Moscow, on August 17, 2011

    Putin packt aus: So begann er seine Geheimdienst-Karriere

    © AFP 2017/ DMITRY KOSTYUKOV
    Politik
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat offenbart, wie er zum Geheimdienst gekommen war und warum er sich trotz seines Wunsches, ein Flieger zu werden, seine Karriere doch anders überlegte.

    Demnach hegte Putin zunächst den Wunsch, Flieger zu werden. Er kam in eine Flugschule, sah sich um und stellte sich vor, wie sich sein Leben mit dem erlernten Beruf gestalten würde. Schließlich dachte er, dies werde für ihn uninteressant sein.

    Putin beschloss, ein Kundschafter zu werden. Eigenen Angaben nach ging er geradewegs in eine Sprechstelle des KGB der Sowjetunion, um zu klären, wie man in den Dienst aufgenommen werden kann.

    „Ich bin in eine Sprechstelle des KGB der UdSSR gekommen. Einfach so von der Straße, ich stamme aus einer Arbeiterfamilie, deswegen hatte ich keinerlei Beziehungen. Wohin sollte ich da gehen? Ich bin geradewegs in eine Sprechstelle gegangen“, sagte Putin am Mittwoch in Moskau bei einem Treffen mit Klassenleitern von Abgangsklassen.

    Beim KGB habe man ihm empfohlen, zunächst eine Hochschule zu absolvieren und Rechtswissenschaften zu studieren. Seit jenem Moment habe er aufgehört, Physik, Chemie und Mathe zu lernen.

    Laut der persönlichen Seite des Präsidenten absolvierte er im Jahr 1975 ein Jura-Studium an der Universität Leningrad. Ende der 70-er und Anfang der 80-er Jahre studierte er an der Moskauer KGB-Hochschule. In den Jahren 1985 – 1990 arbeitete er in der DDR.

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    Studium, Beruf, Geheimdienst, KGB, Wladimir Putin, Leningrad, Sowjetunion, Moskau, Russland
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