12:03 18 Dezember 2017
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    Kämpfer der islamistischer Miliz Taliban. Archivbild. Februar 2015

    Waffentragen verweigert: IS-Kämpfer töten 18 Zivilisten in Afghanistan - Medien

    © AFP 2017/ Noorullah Shirzada
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    Kämpfer der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" haben in der afghanischen Stadt Firozkooh, Provinz Ghor, 18 Zivilisten erschossen, die sich geweigert haben, deren Waffen zu tragen. Dies teilte am Sonntag die Zeitung "Iswestija" mit Hinweis auf den russischen TV-Sender Perwy Kanal mit.

    Die Extremisten töteten die Stadtbewohner am Tag des islamischen „Festes des Fastenbrechens“, das gleich nach dem Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert wird, so der Sender unter Berufung auf NGOs.

    Der Provinzgouverneur Ghulam Nasir Khaze bestätigte seinerseits den Mord an acht Zivilisten.

    „Khaze teilte mit, dass die IS-Kämpfer die Menschen erschossen, weil diese sich geweigert hatten, Waffen und Munition der Terroristen zu tragen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Gebiet, das durch die islamistische Miliz „Taliban“ kontrolliert wird“, hieß es beim Sender.

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    Tags:
    Mord, Zivilisten, Terrorismus, Afghanistan
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