03:15 27 September 2020
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    Die Präsidentenberater versuchen den US-Präsidenten Donald Trump davon zu überzeugen, dass Russland für die USA eine Gefahr darstelle, wie der TV-Sender CNN unter Berufung auf ranghohe Vertreter der US-Administration meldet.

    Dem TV-Sender zufolge habe die „Trump-Administration nach wie vor keine Schritte unternommen, um Russland für die Einmischung in die US-Wahlen 2016 zu bestrafen“.

    Cyberattacke (Symbolbild)
    © Flickr / Bankenverband - Bundesverband deutscher Banken
    Dabei behaupten die Quellen des Senders, dass wenige Signale darauf hinweisen würden, dass „der Präsident seine Zeit und Aufmerksamkeit der Cybergefahr seitens Russlands widmet“.

    „Ich habe keine Beweise dafür gesehen“, sagte ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses.

    Die Quelle in der Aufklärungsbehörde unterstrich, dass Trump jeden Tag über die „Einmischung Russlands in die US-Wahlen 2016 unterrichtet wird, da immer neue Informationen auftauchen“.

    Im US-Kongress werden zurzeit unabhängige Ermittlungen bezüglich der angeblichen „Einmischung Russlands“ in die US-Präsidentschaftswahl, bei der Trump gesiegt hatte, durchgeführt. Eine ähnliche Ermittlung wurde auch vom FBI eingeleitet. Im Kongress wurde eine Reihe von Großsitzungen zum Thema „russische Einmischung“ abgehalten, allerdings haben die daran beteiligten Aufklärer unter Verweis auf die Vertraulichkeit der Informationen keinerlei Beweise vorgelegt.

    Die US-Medien bringen regelmäßig Meldungen, in der Regel jedoch unter Verweis auf  ungenannte Quellen, über die Kontakte von Vertretern der Trump-Wahlkampfzentrale zu russischen Beamten und Geschäftsleuten.

    Russland habe diese Anschuldigungen wiederholt dementiert. Der Präsidentensprecher Dmitri Peskow  habe sie „absolut haltlos und unbegründet“ genannt.

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    Tags:
    dementieren, Anschuldigungen, Einmischung, Gefahr, Weißes Haus, US-Administration, US-Kongress, Dmitri Peskow, Donald Trump, Russland, USA