06:23 23 Juni 2018
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    UN-Ermittler am Ort einer Giftgasattacke in Syrien (Archivbild)

    Kanada stellt Mittel für Ermittlung von C-Waffen-Einsatz in Syrien bereit – Medien

    © AFP 2018 / Ammar al-Arbini
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    Die kanadischen Behörden haben beschlossen, 2,5 Millionen kanadische Dollar (1, 9 Millionen US-Dollar) für die Ermittlung von C-Waffen-Einsätzen in Syrien zur Verfügung zu stellen, die von der Organisation für das Verbot von chemischen Waffen (OPCW) geführt wird. Dies meldet RIA Novosti unter Verweis auf das kanadische Außenamt am Freitag.

    OPCW hatte zuvor einen Bericht vorgelegt, der den Einsatz von Zarin oder einer Zarin-ähnlichen Substanz beim Angriff auf die syrische Stadt Chan-Scheihun bestätigte.

    Die Koalition hatte am 4. April 80 Todesopfer einer C-Waffenattacke in der Stadt Chan Scheichun (Provinz Idlib) sowie 200 Verletzte gemeldet. Die Oppositionellen machten die syrischen Regierungstruppen für den Angriff verantwortlich. Das syrische Militär hat diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen und Terroristen und deren Helfershelfer für den Angriff verantwortlich gemacht.

    Die USA hatten am 7. April den Luftwaffenstützpunkt Schairat angegriffen, ohne die Ermittlungen zu diesem Vorfall abzuwarten. Damals schlugen in der Nacht 59 Tomahawk-Marschflugkörper auf die Luftbasis in der Provinz Homs ein.

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    Tags:
    Zarin, C-Waffen-Angriff, Ermittlung, Syrische Opposition, US-Koalition, OPCW, Chan Scheichun, Schairat, Idlib, Homs, Kanada, Syrien
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