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    Bau der Brücke über die Straße von Kertsch

    Ukraine will 17 Mio Euro Entschädigung für Krim-Brücke - Medien

    © Foto: Informationszentrum „Krim-Brücke“
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    Die Ukraine will von Russland eine Entschädigung für das vorübergehende Schifffahrtsverbot wegen des Baus der Krim-Brücke in Höhe von etwa 17 Millionen Euro verlangen, meldet die Deutsche Welle (DW).

    Demnach beabsichtigt Kiew, vor Gericht eine Entschädigung von Russland wegen der mit dem Bau der Krim-Brücke verbundenen Verluste zu verlangen. Zuvor haben Medien berichtet, dass Ende August für die Brücke über die Straße von Kertsch zwei Brückenbögen gebaut werden.  In diesem Zusammenhang werde die Schifffahrt für insgesamt 23 Tage im diesem Gebiet gesperrt.

    Dies würde der Ukraine eine halbe Milliarde Griwna (umgerechnet etwa 16,8 Millionen Euro) kosten, meldet DW unter Verweis auf das Außenministerium der Ukraine. Laut der Behörde sei der Bau der Krim-Brücke ein Verstoß gegen internationales Recht sowie gegen souveräne Rechte der Ukraine, denn diese Gewässer seien ihre Wirtschaftszone.

    Zuvor war berichtet worden, dass die Ukraine laut ihrem Ministerium für Infrastruktur wegen des Baus der Krim-Brücke Verluste erleiden werde. Dadurch würden weniger Schiffe die Häfen von Berdjansk und Mariupol anlaufen können, hieß es.

    Die Krim-Brücke soll bereits ab Herbst beide Küsten der Straße von Kertsch miteinander verbinden.

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    Tags:
    Verluste, Entschädigung, Brücke, Das ukrainische Ministerium für Infrastruktur, Außenministerium der Ukraine, Krim, Ukraine, Straße von Kertsch, Russland