11:57 20 Februar 2020
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    Die ballistische Rakete, die Nordkorea trotz internationaler Warnungen am Dienstag gezündet hat, stellte für Russland nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau keinerlei Gefahr dar. Nach russischen Informationen sind die von japanischen und südkoreanischen Medien verbreiteten Angaben zur Flughöhe der Rakete stark übertrieben.

    Nordkorea hatte am Dienstag nach eigenen Angaben eine Interkontinentalrakete mit mehreren Hundert Kilometern Reichweite erfolgreich getestet. Die Rakete Hwasong-14 sei 933 Kilometer weit geflogen und ins Japanische Meer gestürzt.

    Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap erreichte die Rakete eine Flughöhe von mehr als 2300 Kilometern. Die japanische Agentur Kyodo berichtete unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Tokio sogar von 2500 Kilometern.
    Das russische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, die nordkoreanische Rakete sei ungefährlich für Russland gewesen, weil sie sich von der russischen Grenze entfernt habe.

    Die Flugbahn sei vom russischen Frühwarnsystem überwacht worden. „Die Rakete erreichte eine Höhe von 535 Kilometern, flog rund 510 Kilometer weit und stürzte im zentralen Teil des Japanischen Meeres ab“, so das Moskauer Verteidigungsministerium.

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    Tags:
    Nordkorea, Russland