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17:22 15 Oktober 2019
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    Kreml enthält sich Kommentars zu "Lieferung verbotener Siemens-Turbinen" auf die Krim

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    Sanktionen gegen Russland (2017) (146)
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    Die Siemens AG hat keine Turbinen unter Umgehung der EU-Sanktionen auf die Krim geliefert, wie der Sprecher des Unternehmens, Michael Friedrich, gegenüber Sputnik sagte.

    Laut dem Siemens-Sprecher Wolfram Trost hat Siemens keinerlei Turbinen auf die Krim exportiert und hält alle Regeln der Exportkontrolle strikt ein.

    Reuters hatte am Mittwoch unter Berufung auf drei Insider-Quellen gemeldet, dass Russland Siemens-Turbinen für zwei im Bau befindliche Kraftwerke auf die Krim geschickt habe – trotz der EU-Sanktionen, die es den EU-Unternehmen verbieten, Energietechnologien auf die Schwarzmeer-Halbinsel zu liefern. Die Lieferung sei um ein Jahr verschoben worden, da die interessierten Firmen Verstöße gegen die EU-Sanktionen befürchtet hätten, so die Quellen.

    Laut der Agentur ist derweil unklar, ob Siemens von den Lieferungen gewusst habe.

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat keinen Kommentar zu Informationen über die angebliche Lieferung von Kraftwerksturbinen durch Siemens auf die Krim abgegeben.

    „Wir in der Administration des Präsidenten beschäftigen uns nicht mit  Turbinen“, so Peskow.

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    Tags:
    Lieferungen, Siemens, Dmitri Peskow, Krim, Deutschland, Russland