03:34 25 September 2020
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    G20-Gipfel in Hamburg (123)
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    Beim Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Samstag in Hamburg ist „der hartnäckige Leerlauf“ bei den Minsker Abkommen zur Sprache gekommen.

    Wie Putins Sprecher Dmitri Peskow anschließend sagte, sind sich die Staats- und Regierungschefs Russlands, Deutschlands und Frankreichs darüber einig, dass wirksame Maßnahmen erforderlich seien, die zur realen Feuereinstellung an der Berührungslinie zwischen den Konfliktseiten führen und den Abzug schwerer Waffen ermöglichen würden.

    Laut Peskow hat der russische Präsident die Haltung Moskaus zur Situation in der Ukraine „wie immer lakonisch und zugleich erschöpfend“ dargelegt.

    Es bestehe die Einsicht darin, dass eine Agenda für das nächste Telefongespräch im ‚Normandie-Format‘ vorbereitet werden müsse, so Peskow.

    Wie die Agentur Reuters unter Berufung auf einen deutschen Regierungssprecher meldet, haben die Spitzenpolitiker Russlands, Frankreichs und Deutschlands auf die Wichtigkeit hingewiesen, dass der Waffenstillstand im Osten der Ukraine eingehalten werde.

    Das trilaterale Treffen fand am Rande des G20-Gipfels bei einem Arbeitsfrühstück im Hotel „Atlantic“ in Hamburg statt. Bei dem Gespräch waren der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, und der Vizeleiter der Administration des Präsidenten und Pressesprecher des Kremls, Dmitri Peskow, anwesend.

    Alle aktuellen Entwicklungen zum G20-Gipfel in Hamburg finden Sie in unserem LIVE-TICKER >>>

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    Tags:
    Abkommen, G20-Gipfel, Emmanuel Macron, Dmitri Peskow, Angela Merkel, Wladimir Putin, Hamburg, Deutschland, Frankreich, Russland