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02:56 14 Oktober 2019
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    Krawallen in Hamburg während des G20-Gipfels

    Nach Krawallen in Hamburg: neue Haltung zu Linksextremismus gefordert

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    Politik
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    G20-Gipfel in Hamburg (123)
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    Nach den Krawallen in Hamburg während des G20-Gipfels haben die deutschen Politiker von CDU und FDP laut „Bild am Sonntag“ gefordert, die Haltung zum linken Extremismus grundlegend zu ändern.

    CDU-Generalsekretär Peter Tauber sprach sich für Maßnahmen gegen die linksextremen Zentren aus.

    „Niemand würde auf die Idee kommen, rechtsextreme Zentren einfach zu tolerieren. Bei linksextremen Zentren, wie der Rigaer Straße in Berlin oder der Roten Flora in Hamburg, war man oft zu zurückhaltend. Das muss sich jetzt ändern“, zitiert „Bild am Sonntag“ Tauber.

    Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn sagte, Linksextremismus sei in Deutschland seit Jahren verharmlost worden. Spahn warf der SPD, den Grünen und der Linkspartei vor, den Linksextremismus zu verharmlosen.

    FDP-Chef Christian Lindner hat gefordert, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) die linksextremistische Szene viel stärker in den Blick nehmen solle.

    Am 7./8. Juli fand in Hamburg der G20-Gipfel statt. In der Stadt war es zu heftigen Krawallen gekommen. Über dem als links-alternativ berüchtigten Schanzenviertel standen zeitweise Flammen- und Rauchsäulen. Die Zahl der Polizisten, die bei den Zusammenstößen mit Protestierenden verletzt wurden, überstieg zweihundert. Nach den jüngsten Angaben der Hamburger Polizei sind 144 Protestteilnehmer festgenommen und 144 in Gewahrsam genommen worden.

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    Proteste, G20-Gipfel in Hamburg, FDP, CDU, Jens Spahn, Christian Lindner, Peter Tauber, Hamburg, Deutschland