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12:16 14 Oktober 2019
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    Cyber-Angriff auf US-Atomkraftwerk: Nicht schwer zu erraten, wer als schuldig gilt

    © AFP 2019 / THOMAS SAMSON
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    Die amerikanische Zeitung „The Washington Post“ (WP) hat einen Cyber-Angriff auf ein US-Kernkraftwerk und mindestens Dutzend andere Energieunternehmen russischen Hackern vorgeworfen.

    Die Agentur Bloomberg hat am Freitag berichtet, dass angeblich mit einer ausländischen Regierung verbundene Hacker Dutzend amerikanische Kraftwerke, darunter auch das Kernkraftwerk Wolf Creek (US-Bundestaat Kansas), angegriffen haben sollen.

    Das Energieministerium der Vereinigten Staaten teilte später mit, dass die Cyber-Attacken weder Stromnetze noch den Stromversorgungsprozess selbst beeinträchtigt haben. Sicherheitsexperten hätten keine Beweise, um behaupten zu können, dass hinter dem Angriff dies oder jenes Land oder irgendeine Gruppierung stehe. Den Sündenbock hat nun wohl WP gefunden.

    „Nach Angaben von US-amerikanischen hochrangigen Beamten stehen russische Regierungshacker hinter den jüngsten Cyber-Angriffen auf Geschäftssysteme des US-Kernkraftwerkes und anderer Energieunternehmen“, schreibt die Zeitung.

    Laut WP sind die Hacker nicht in die Steuersysteme der Kraftwerke, sondern in die Verwaltungssysteme eingedrungen– einschließlich Personaldatenbanken, hieß es.

    Zuvor hatte WP bereits berichtet, dass Russlands Hacker angeblich eine neue Cyber-Waffe entwickelt hätten, die die Arbeit von Stromnetzen beeinträchtigen könne.

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    Tags:
    Cyberangriff, Hacker, Kraftwerk, Sicherheit, Strom, US-Kernkraftwerk Wolf Creek, Kansas, USA, Russland