02:27 06 Dezember 2020
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    G20-Gipfel in Hamburg (123)
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    Beim G20-Gipfel in Hamburg sind nach Angaben des deutschen Regierungssprechers Steffen Seibert Akkreditierungen von insgesamt 32 Journalisten aus „Sicherheitsbedenken“ entzogen worden.

    Demnach ist die Entscheidung des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung zusammen mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesinnenministerium getroffen worden. Nach Angaben von Seibert wurden insgesamt Akkreditierungen von 32 Journalisten aus „Sicherheitsbedenken“ entzogen. 23 von ihnen seien aber nie am Medienzentrum des G20-Gipfels in den Hamburger Messehallen erschienen.

    Insgesamt seinen mehr als 4800 Journalisten sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen für das Medienzentrum akkreditiert gewesen, sagte Seibert am Montag in Berlin.

    Zuvor hatte DW berichtet, dass die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) nach dem kurzfristigen Entzug der Presseakkreditierung für G20 von etlichen Journalisten juristische Schritte plane. Diese Akkreditierungspraxis sei rechtlich äußerst fragwürdig, zitierte DW die Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß. Das BKA habe verschiedenen Fotografen und Reportern den Zugang zum internationalen G20-Medienzentrum verweigert und ihnen ihre Pressezulassung entzogen.

    Der G20-Gipfel fand am 7./8. Juli in Hamburg statt. In der Stadt war es zu heftigen Krawallen gekommen. Über dem als links-alternativ berüchtigten Schanzenviertel standen zeitweise Flammen- und Rauchsäulen.

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    Sicherheit, Akkreditierung, Journalisten, G20, Deutsche Welle (DW), Bundesinnenministerium, Bundeskriminalamt (BKA), Steffen Seibert, Hamburg, Deutschland