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    US-Präsident Donald Trump (2017) (279)
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    Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, hat das Treffen der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja mit dem Sohn des US-Präsidenten Donald Trump, Donald Trump Jr., kommentiert.

    „Wir wissen nicht, wer das ist“, sagte Peskow in Bezug auf Weselnizkaja gegenüber russischen Medien.

    Zuvor hatte die New York Times einen Artikel veröffentlicht, in dem über ein Mitte 2016 stattgefundenes Treffen des ältesten Sohnes des amerikanischen Präsidenten, Donald Trump Jr., mit einer russischen Anwältin berichtet wird. Von dem Treffen soll Trump Jr. sich erhofft haben, belastendes Material über Hillary Clinton zu erhalten. Mit dabei sollen nach Angaben der „Washington Post“ (WP) Trumps Kampagnenchef Paul Manafort sowie Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, gewesen sein.

    Davon soll Donald Trump, damals Präsidentschaftskandidat, laut Mark Corallo nichts gewusst haben. Sein Sohn hatte am Sonntag in einer ersten Stellungnahme eingeräumt, sich tatsächlich mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben. Bei dem Treffen seien jedoch Themen wie das Programm zur Adoption russischer Kinder besprochen worden.

    Nach Angaben von WP handelt es sich bei der Anwältin um Natalia Weselnizkaja, die sich öffentlich gegen den sogenannten „Magnitsky Act“ engagiert – ein US-Gesetz, das Sanktionen gegen russische Staatsbürger vorsieht, die nach Ansicht der USA Verstöße gegen Menschenrechte begangen haben.

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    Tags:
    Magnitski-Liste, Russland-Verbindungen, The Washington Post, Dmitri Peskow, Jared Kushner, Donald Trump, Donald Trump Jr, Russland, USA