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05:40 22 September 2019
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    Energieobjekte auf der Krim

    Kreml zu Herkunft von auf der Krim eingesetzten Kraftwerksturbinen

    © Sputnik / Sergej Malgawko
    Politik
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    In Kraftwerken auf der Krim werden Turbinen aus russischer Produktion installiert, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.

    Die Agentur Reuters hatte zuvor gemeldet, dass auf der Krim Gasturbinen aus Siemens-Produktion aufgetaucht seien, mit denen zwei neue Kraftwerke auf der Schwarzmeerhalbinsel ausgestattet werden sollen. Der deutsche Konzern erklärte dabei, dass er diese Meldungen überprüfen werde, und versicherte im Gespräch mit Sputnik, keinerlei Turbinen auf die Krim exportiert zu haben und sich an die EU-Sanktionen zu halten.

    Peskow sagte dazu: „Ich lasse das ohne Kommentar, obwohl ich hinzufüge, dass auf der Krim wirklich Turbinen aus russischer Produktion installiert werden, die aus russischen Bestandteilen montiert worden sind.“

    Reuters hatte am Samstag berichtet, dass ein Unternehmen, dessen Teilhaber Siemens ist, in die Installierung der Turbinen einbezogen worden sei. Es handele sich dabei um die russische Firma Interavtomatika, von der 45,7 Prozent der Aktien den Deutschen, 37 Prozent dem Allrussischen Institut für Wärmetechnik und 17 Prozent dem Staatsunternehmen Technopromexport (gehört zur Staatsholding Rostech) gehören.

    Der Kraftwerk-Bauer Technopromexport hatte dabei erklärt, dass die Turbinen nicht direkt von dem deutschen Konzern gekommen seien, sondern gebraucht gekauft und dann auf eigene Kosten modernisiert worden seien.

    In Sewastopol und Simferopol auf der Krim werden zurzeit zwei Wärmekraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 940 Megawatt gebaut. Sie sollen die Krim-Bewohner künftig reibungslos mit Strom versorgen.   

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    Tags:
    Kraftwerke, Kauf, Bau, Produktion, Gas, Strom, Rostec, Reuters, Siemens, Dmitri Peskow, Krim, Russland