17:33 19 Juni 2019
SNA Radio
    Ein Unternehmen in Syrien

    Moskau hält Sanktionen gegen Syrien für „unnormal“

    © Sputnik / Michail Woskressenskij
    Politik
    Zum Kurzlink
    1316125

    Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow hält Russland die Sanktionen seitens der EU und der USA gegen Syrien für „unnormal“.

    „Wir haben diese, wie ich meine, unnormale Situation mit unseren Kollegen schon besprochen. Die Sanktionen verhindern die Aufnahme der Produktion von lebenswichtige Gütern in Syrien“, sagte Lawrow nach seinem Treffen mit der EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini.

    Lawrow hat als Beispiel die syrische Pharmaindustrie angeführt, die immer in Syrien sehr entwickelt gewesen sei und die jetzt unter den vom Westen eingeführten Sanktionen leide.

    Ende Mai hatte die EU ihre Sanktionen gegen Syrien bis zum 1. Juni 2018 verlängert. Auf der Sanktionsliste stehen nun insgesamt 240 natürliche und 67 juristische Personen. Die EU-Sanktionen sehen unter anderem ein Erdölembargo, Restriktionen bei Investitionen, das Einfrieren der Vermögenswerte der syrischen Zentralbank in der EU sowie Ausfuhrbeschränkungen für Ausrüstungen und Technologien vor.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Kreml: Androhung "absurder" Sanktionen wegen Syrien haltlos
    Russland-Sanktionen wegen Syrien? Steinmeier steht zu EU-Nein
    EU-Chefdiplomaten: Russland-Sanktionen wegen Syrien „unrealisierbar“
    Tags:
    Sanktionen, Wirtschaft, EU, Federica Mogherini, Sergej Lawrow, USA, Russland, Syrien