14:17 23 April 2019
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    Hexenjagd (Symbolbild)

    Trump vergleicht Suche nach „russischer Spur“ in seinem Team mit Hexenjagd

    © AP Photo / Jens Meyer
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump hat via Twitter den Skandal um angebliche Kontakte von Vertretern seines Teams zu Russland als größte Hexenjagd in der politischen Geschichte bezeichnet.

    „Mein Sohn hat gestern einen guten Job gemacht. Er ist offen, transparent und unschuldig. Das ist die größte Hexenjagd in der politischen Geschichte. Traurig“, twitterte Trump.

    ​Damit kommentierte Trump die Vorwürfe gegen seinen Sohn Donald Trump Jr., sich mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben.

    Später schrieb er noch dazu: „Erinnern Sie sich daran: Wenn Sie die Worte von Fake-Medien,Quellen teilen mitʻ hören, sind diese Quellen offen erfunden oder existieren nicht.“

    ​Zuvor hatte die New York Times einen Artikel veröffentlicht, in dem über ein Mitte 2016 stattgefundenes Treffen des ältesten Sohnes des amerikanischen Präsidenten, Donald Trump Jr., mit einer russischen Anwältin berichtet wird. Von dem Treffen soll Trump Jr. sich erhofft haben, belastendes Material über Hillary Clinton zu erhalten. Mit dabei sollen nach Angaben der „Washington Post“ (WP) Trumps Kampagnenchef Paul Manafort sowie Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, gewesen sein.
    Davon soll Donald Trump, damals Präsidentschaftskandidat, laut Mark Corallo nichts gewusst haben. Sein Sohn hatte am Sonntag in einer ersten Stellungnahme eingeräumt, sich tatsächlich mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben. Bei dem Treffen seien jedoch Themen wie das Programm zur Adoption russischer Kinder besprochen worden.

    Nach Angaben von WP handelt es sich bei der Anwältin um Natalia Weselnizkaja, die sich öffentlich gegen den sogenannten „Magnitsky Act“ engagiert – ein US-Gesetz, das Sanktionen gegen russische Staatsbürger vorsieht, die nach Ansicht der USA Verstöße gegen Menschenrechte begangen haben.

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    Tags:
    Fake-News, Hexenjagd, Russland-Verbindungen, Donald Trump Jr, Donald Trump, Russland, USA