01:33 19 Juni 2019
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    Donald Trump Jr.

    Kreml: Treffen von Donald Trump Jr. und Anwältin wie neue Folge einer US-TV-Serie

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    Laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Veröffentlichung der E-Mails von Donald Trump Jr. nicht im Geringsten etwas mit Russland zu tun.

    „Wir haben bereits gesagt, dass wir von der Geschichte nichts wussten. Wir hatten nie einen Kontakt zu dieser Anwältin und wissen deswegen nichts. Wir haben nichts zu sagen, sie hat nichts mit uns zu tun“, zitiert der TV-Sender RBK den Kremlsprecher.

    Auf die Frage, ob Nachrichten dieser Art die antirussische Kampagne in den USA antreiben, antwortete Peskow, dass es nichts anzutreiben gebe. „All dies ist eine neue Runde, die verständlicherweise direkt nach dem bilateralen Treffen begann.

     Das ähnelt einer zu langen TV-Serie, die den erfolgreichsten US amerikanischen Serien Konkurrenz machen kann“, fügte er hinzu.

    Außerdem betonte der Sprecher, dass das Treffen von Donald Trump Jr. mit der Rechtsanwältin auf keiner Weise die Beziehungen zwischen Russland und den USA beeinflussen werde.

    Über das Treffen des Sohnes von Trump mit der russischen Rechtsanwältin Natalja  hatte zuvor The New York Times berichtet. Die Zeitschrift verwies auf Weselnizkajas angebliche Kreml-Verbindungen. Laut Donald Trump Jr. wurde bei dem Treffen über das Verbot der Adoption russischer Waisenkinder durch US-Bürger gesprochen. Später berichtete CNN von einer Untersuchung, die die Staatsanwaltschaft gegen Donald Trump Jr. wegen seines Treffens mit Weselnizkaja eingeleitet habe.

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    Adoptivkinder, Anwälte, Donald Trump Jr