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08:44 14 Oktober 2019
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    Ausschreitungen auf dem Platz Maidan in Kiew 2014 (Archivbild)

    Westen soll Kiew nicht vor Wahl zwischen Moskau und EU stellen – Lawrow

    © Sputnik / Andrej Stenin
    Politik
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    Moskau ruft seine westlichen Partner dazu auf, die Ukraine nicht vor die Wahl zwischen der EU und Russland zu stellen. Dies sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag in Berlin.

    „Wir wollen gute nachbarliche Beziehungen zur Ukraine und wollen, dass unsere westlichen Kollegen, die eine ganze Reihe an Programmen aufstellen, darunter auch die Östliche Partnerschaft, unsere Nachbarn, auch die Ukraine und jegliche andere Länder, nicht vor die Wahl ‚entweder-oder‘ stellen“, so Lawrow.

    Russland wolle sehr, dass die Ukraine ein „normaler, demokratischer Staat“ werde sowie dass die Macht, die größtenteils in den Händen der Radikalen liege, vernichtet werde. „Wir wollen die Ukraine als stabiles Land sehen“, wo alle Minderheiten in Freiheit leben und die Rechte genießen, die von internationalen Konventionen vorgesehen seien, fügte der Außenminister hinzu. Unter anderem wolle Moskau Kiew „als Land sehen, wo keine russophobe Politik künstlich erzeugt wird“.

    Die Östliche Partnerschaft ist eine politische Initiative der EU, die auf die Annäherung der Europäischen Union mit sechs östlichen Nachbarn gerichtet ist – Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Georgien, Moldawien und der Ukraine.

    Lawrow spricht am Donnerstag auf Einladung der Körber-Stiftung in Berlin zum Thema „Russland und die EU in einer sich verändernden Welt“.

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    Sergej Lawrow, Europäische Union, Berlin, Deutschland, Russland, Ukraine