23:31 23 September 2018
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    Waffenruhe in Syrien

    Waffenruhe in Syrien: Zweites Abkommen im Anmarsch - Trump

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    Politik
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    Die USA arbeiten an der Erweiterung der Feuereinstellungszone in Syrien und an einem weiteren Abkommen über Waffenruhe. Dies erklärte laut Bloomberg Donald Trump.

    Der US-Präsident betonte, dass das zuvor unter Beteiligung von Russland und den USA über die Waffenruhe im Südwesten Syriens abgeschlossene Abkommen „viele Leben“ gerettet habe.

    „Wir arbeiten an dem zweiten Abkommen über den Waffenstillstand in dem Teil Syriens, wo die Situation sehr schwierig ist“, erklärte der US-Präsident auf der Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron. „Wenn wir es abschließen werden, und danach noch mehrere, dann werden Sie in Syrien keine Schüsse mehr hören. Und das wäre großartig“, schloss der Präsident.

    Von dem Abschluss des Abkommens über den Waffenstillstand im Südwesten Syriens wurde am 7. Juli nach den russisch-amerikanischen Verhandlungen berichtet. Am 9. Juli war der Waffenstillstand in Kraft getreten, was sowohl von den Vertretern der bewaffneten Opposition als auch von den Quellen in Damaskus bestätigt wurde. Das Zentrum für Waffenstillstands-Monitoring soll gemäß dem Abkommen in der Hauptstadt von Jordanien Amman eingerichtet werden.

    Kurz nach dem Abschluss des Abkommens hat man es im US-Außenministerium als einen „Übergangsschritt“ auf dem Wege zu einem breiteren und längeren Waffenstillstand auf dem Territorium in ganz Syrien bezeichnet. Detailliertere Waffenstillstandsbedingungen und allgemeine Fragen der Deeskalation des Konflikts sollen während der nächsten Verhandlungsrunde in Astana erörtert werden, erklärte der US-Außenamtssprecher.

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    Tags:
    Deeskalation, Abkommen, Verhandlungsrunde, Waffenruhe, Bloomberg, Zentrum für Waffenstillstand-Monitoring, Emmanuel Macron, Donald Trump, Astana, Amman, Jordanien, Damaskus, Syrien, USA