04:09 16 Dezember 2017
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    Das Zentralgebäude des Auswärtigen Amtes in Berlin

    Auswärtiges Amt „wütend“ über Mord an deutschen Urlauberinnen in Hurghada

    CC BY-SA 2.0 / Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft / Auswärtiges Amt in Berlin
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    Das Auswärtige Amt hat am Samstag bestätigt, dass bei dem jüngsten Messerangriff im ägyptischen Hurghada zwei deutsche Touristinnen getötet wurden, berichtet die Agentur Reuters.

    „Wir haben nunmehr die traurige Gewissheit, dass zwei deutsche Urlauberinnen bei dem Angriff in Hurghada ums Leben gekommen sind“, so eine Sprecherin der Behörde.

    Demnach seien Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Kairo vor Ort und stünden mit den ägyptischen Behörden in Kontakt. Dabei kommentierte die Sprecherin das Geschehnis als hinterhältig und verbrecherisch.

    „Nach allem, was wir wissen, sollte die Tat ausländische Touristen treffen – ein besonders hinterhältiger und verbrecherischer Akt, der uns traurig, bestürzt und wütend zurücklässt“, betonte sie.

    Zuvor wurde berichtet, dass der Messer-Angreifer, der am Freitag in einem Hotel im ägyptischen Hurghada mindestens vier Menschen verletzt und zwei deutsche Frauen getötet hat, im Auftrag der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) gehandelt haben soll.

    Demnach soll der Mann mit den Extremisten über das Internet in Kontakt gestanden und von ihnen die Aufgabe erhalten haben, Ausländer zu attackieren.

    Laut dpa handelt es sich bei dem Täter um einen Studenten aus dem Norden Ägyptens. Er wurde am Freitag kurz nach seiner Tat festgenommen.

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    Tags:
    Messerangriff, Das Auswärtige Amt Deutschlands, Ägypten, Hurghada, Deutschland