04:40 23 November 2017
SNA Radio
    Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (November 2016)

    Teheran: Die meisten Terroristen kommen aus mit USA verbündeten Staaten

    © AP Photo/ Petr David Josek
    Politik
    Zum Kurzlink
    4885543

    Die meisten Menschen, die an terroristischen Aktivitäten beteiligt sind, stammen laut dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif aus mit den USA verbündeten Ländern, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.

    Dies hat der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif im Gespräch mit dem TV-Sender CNN gesagt.

    „Keiner der seit 2001 an Terroranschlägen beteiligten Personen kam aus dem Iran. Die meisten Terroristen stammen aus den mit den USA verbündeten Ländern“, so Sarif.

    Bei einer Serie von Terrorangriffen am 11. September 2001 waren in den USA etwa 3.000 Menschen ums Leben gekommen. Zwei von Terroristen entführte Flugzeuge flogen damals in das World Trade Center in New York. Die dritte Maschine stürzte auf das Pentagon in Washington.

    Laut Medien hatten die Angehörigen der Opfer in den USA im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von 2001 eine Sammelklage gegen Saudi-Arabien eingereicht. Aus dem Text folgte, dass diesem Land die finanzielle Unterstützung des Terrornetzwerkes Al-Qaida vorgeworfen wurde. Die Angehörigen der Opfer forderten von dem Königreich finanzielle Entschädigung. 15 der insgesamt 19 Attentäter sollen Bürger Saudi-Arabiens gewesen sein.

    Zum Thema:

    Frauen von IS-Terroristen sprechen erstmals vor Kamera - VIDEO
    Mossul: Terroristen hinterlassen Massengräber und Tonnenweise Sprengstoffkomponenten
    Tags:
    Terror, Terroranschläge, 11. September, Al-Qaida, Iran, Saudi-Arabien, USA
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren