10:41 22 Juli 2017
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    Syriens Feuerpause, Provinz Quneitra

    Washington teilt Israels Besorgnis über Waffenruhe in Syrien

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    Politik
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    Eine Lösung für Syrien? (2017) (228)
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    Laut dem Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, will Washington genau so wenig wie Tel Aviv, dass Iran im Süden Syriens Fuß fasst. Gleichzeitig betont er die Notwendigkeit einer „effektiven“ Feuerpause.

    „Sowohl die USA als auch Israel sind daran interessiert, dass der Iran sich in Syrien militärisch nicht festsetzt“, kommentierte Spicer die Worte des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu, der sich zuvor gegen die von Russland und den USA vereinbarte Feuerpause im Süden Syrien ausgesprochen hatte. Er zeigte sich damit unzufrieden, dass nur eine an Israel angrenzende 20 Kilometer weite Zone für die iranischen Kräfte gesperrt wurde.

    Der Sprecher betonte, das Weiße Haus halte sowohl eine „effektive Waffenruhe“ als auch die Diskussion mit Israels Premier wegen seiner „Besorgnisse“ für notwendig.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow weigerte sich, Netanjahus Aussagen zu kommentieren und wies darauf hin, dass Russlands Position in dieser Frage „konsequent und gut bekannt“ sei.

    Die Präsidenten der USA und Russlands, Donald Trump und Wladimir Putin, hatten am Rande des G20-Gipfels in Hamburg eine Feuerpause in Syriens südlichen Provinzen vereinbart.

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    Syrien-Krise, Kommentar, Washington
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