14:26 19 September 2020
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    Die Gewaltbereitschaft linker Extremisten in der deutschen Hauptstadt ist gestiegen, berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf den Verfassungsschutzbericht 2016, der am Dienstag von Innensenator Andreas Geisel vorgelegt wurde.

    Im Vergleich zu den vorigen Jahren habe sich die Tonlage gegen Polizei und politische Gegner erhöht. Die Lage erinnere sogar an Zeiten, als die „Rote Armee-Fraktion“ (RAF) in Deutschland agierte, heißt es in dem Bericht.

    Die „Hemmschwelle gegenüber Leib und Leben“ sei gesunken. Der Schritt zur gezielten Tötung von politischen Gegnern erscheint „nicht mehr völlig undenkbar“, heißt es weiter.

    „Aufrufe zur Tötung politischer Gegner werden in höherer Frequenz und mit einer unmissverständlicheren Diktion veröffentlicht.“

    Die Zahl gewaltbereiter Linksextremisten in Berlin sei von 940 auf 970 gestiegen.

    „Kennzeichnend für 2016 ist eine Gewaltspirale, die nicht nur zu einer Vielzahl erheblicher Straf- und Gewalttaten führte, sondern auch zu einer drastisch verstärkten Tonlage – bis zu offenen Mordaufrufen an Politikern und Polizisten“, sagte der Innensenator.  Berlin sei in Sachen Extremismus eine Art Brennglas, fügte er hinzu.

    Parallel dazu sei des Weiteren auch die Zahl der radikalislamischen Salafisten in Berlin weiter gestiegen. Aktuell gehe man von 880 Salafisten aus, von denen 410 gewaltbereit seien.

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    Tags:
    Linksextremismus, Deutschland, Berlin