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    Assads 15-jähriger Sohn über Lage in Syrien und seinen Vater

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    Der Sohn des syrischen Präsidenten Bashar Assad, Hafez, ist eigenen Worten zufolge Zeuge aller Schrecken geworden, die in Syrien passieren. Das berichtet die brasilianische Zeitung „O Globo“ am Mittwoch.

    Hafez Assad bei der Mathematik-Olympiade in Rio de Janeiro

    „Ich sehe all das Schreckliche, was in meinem Land passiert. Die Bevölkerung und die Regierung stehen gemeinsam gegen die Okkupanten“, sagte der 15-jährige Hafez, der an einer Mathematik-Olympiade in Rio de Janeiro teilnimmt.

    „Ich weiß, was für ein Mensch mein Vater ist. Die Leute sagen viel über ihn als Präsident. Viele sind aber blind. Das, was sie sagen, spiegelt die Wirklichkeit nicht wider“, sagte Hafez auf die Frage, wie er sich fühlt, wenn sein Vater als Diktator kritisiert wird.

    Der syrische Präsident selbst hatte bereits öffentlich erklärt, er schließe die Situation nicht aus, dass seine Familie nicht mehr an der Macht sein wird, da das Land allen Syrern gehöre und nicht nur seinen Verwandten.

    Hafez Assad ist eines von drei Kindern von Bashar Assad und Asma al-Akhras. Bashar Assad hat außerdem noch einen Sohn und eine Tochter.

    Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011 an. UN-Angaben zufolge sind seitdem bereits mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.

     

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    Tags:
    Vater, Lage, Interview, Hafez Assad, Bashar al-Assad, Brasilien, Syrien