07:41 20 November 2019
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    Wladislaw Surkow, Beraten von Russlands Präsident Wladimir PutinTag der Republik in Donezk

    Donbass kämpft um ganze Ukraine, nicht um einen Teil – Putin-Berater zu Malorossija

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    Das Wichtigste an der Idee der Gründung eines „imaginären Staates“ Malorossija ist, dass der Donbass nicht für die Abtrennung von der Ukraine, sondern für ihre Einheit kämpft. Das sagte der Berater des russischen Präsidenten, Wladislaw Surkow, am Mittwoch.

    „Dieser Aufruhr rund um den imaginären Staat Malorossija ist im Großen und Ganzen nützlich“, zitiert der Chef des Zentrums für politische Konjunktur, Alexej Tschesnakow, der bei der Expertensitzung mit dabei war, Surkows Worte.

    „Das Wichtigste hier ist, dass der Donbass nicht für die Abtrennung von der Ukraine, sondern für ihre Einheit kämpft. Für die ganze Ukraine, nicht für einen Teil“, hieß es.

    „In der Ukraine gibt es derzeit einen Bürgerkrieg zwischen Menschen, die die Zukunft ihres Landes unterschiedlich sehen.“ Ein ideologischer Kampf sei Teil eines jeden Krieges, „in dem Slogans und Utopien gegeneinander gestelltwerden.“

    „Kiew hat eine Euroutopie. Donezk antwortet mit der Idee von Malorossija“, soll Surkow gesagt haben. Es komme zu einer breiten Diskussion, in der das Organisationsniveau, die Argumente und der IQ der streitenden Seiten zu sehen seien.

     

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