17:28 12 August 2020
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    Mehr als 40.000 Einwohner sollen bei der Befreiung Mossuls getötet worden sein, berichtet „The Independent“ unter Berufung auf kurdische Sicherheitsdienste.

    Die Menschen seien bei Attacken der irakischen Armee, durch Luftanschläge der US-angeführten Anti-Terror-Koalition sowie von Hand der IS-Terroristen ums Leben gekommen.

    Diese Zahl der Opfer sei viel höher, als zuvor eingeschätzt worden sei, schreibt das Blatt.   

    Laut dem nun amtierenden Finanzminister und ehemaligen irakischen Außenminister kurdischer Abstammung Hoschjar Sebari sind viele Körper immer noch unter Trümmern begraben. Er bestätigt, dass die von der kurdischen Regionalregierung im Irak und deren Sicherheitsdiensten genannte Opferzahl durchaus realitätsnah sei.

    Dies wird auch indirekt durch einen Bericht von Amnesty International  („At Any Cost: The Civilian Catastrophe in West Mosul“) bestätigt, in dem die irakischen Truppen und die Koalition beschuldigt werden, wahllos schwere Waffen gegen teils zivile Stadtviertel einzusetzen.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, USA, Irak, Mossul