06:29 19 November 2019
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    G20-Gipfel in Hamburg (Archivbild)

    Russlands Außenamt zu „geheimen“ Putin-Trump-Treffen

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    Politik
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    Medien sind auf das Thema des „geheimen“ Treffens des russischen und des amerikanischen Präsidenten am Rande des G20-Gipfels in Hamburg einfach versteift, sagte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch.

    „Jeder von den (G20-) Staatschefs darf sich beim Abendessen mit demjenigen und auf die Weise unterhalten, mit wem und wie es ihm oder ihr zweckmäßig erscheint. Es gibt Dutzende Kontakte dieser Art, die nirgendwie und nirgendwo dokumentiert werden“, betonte Rjabkow. Die Fixierung erfolge nur in den Köpfen derjenigen, die darin ein Verbrechen sehen, so der Minister weiter.

    Diejenigen, die behaupten, Donald Trump hätte das Protokoll gebrochen, indem er sich zum zweiten Mal mit Wladimir Putin getroffen hätte, versuchen einfach, das Ansehen des US-Präsidenten zu untergraben.

    „Verstehen sie, es sieht so aus, dass alleine die Tatsache von welchen Kontakten auch immer mit den russischen Vertretern in den USA sofort zum Verbrechen gemacht wird“, so Rjabkow.

    Es war zuvor berichtet worden, dass es zwischen Trump und Putin ein zweites und zwar „geheimes“ Gespräch beim G20-Gipfel gegeben  habe. Trump entfernte sich während des Abendessens von seinem Platz und setzte sich neben Putin, hieß es.

    Das Weiße Haus wies alle Vorwürfe zurück. Es habe kein zweites Treffen zwischen den beiden gegeben. Es handelte sich nur um kurze Unterhaltung am Ende des Abendessens. Es sei falsch und absurd, dieses Gespräch als geheim zu bezeichnen.

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    Tags:
    geheim, Verbrechen, Treffen, Kontakte, Medien, Donald Trump, Sergej Rjabkow, Wladimir Putin, Hamburg, USA, Russland