11:13 27 Oktober 2020
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    Deutschland hat auf die Verhaftung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner mit einer Verschärfung der Reisehinweise für die Türkei reagiert, teilte am Donnerstag der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel mit.

    Die Eskalation zwischen Berlin und Ankara entwickelte sich, nachdem in der Türkei der deutsche Menschenrechtler Peter Steudtner festgenommen worden war. Der Vorfall ereignete sich vor etwa zwei Wochen bei einer Razzia. Ein türkisches Gericht hat nun am Dienstag Untersuchungshaft gegen den Mann verhängt.

    Laut türkischen Medien ist der Berliner ein MI6-Agent und hat einen Staatsstreich vorbereitet.

    Dem Auswertigen Amt zufolge ist das Reisen in die Türkei ab jetzt ein erhöhtes Risiko, deswegen mahnt es zu erhöhter Vorsicht. Der Anspruch auf konsularischen Beistand in diesem Land könne nicht in jedem Fall gewährt werden.

    Den Angaben von Gabriel nach sind diese Schritte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel abgestimmt worden. Die Bundesregierung könne nicht mehr Investitionen deutscher Unternehmer in der Türkei garantieren. Die Exportkreditversicherung wie Hermes-Bürgschaften für Türkei-Geschäfte müssen nun überprüft werden, hieß es. Darüber hinaus stelle sich Deutschland nicht mehr vor, wie die EU-Verhandlungen über eine Zollunion mit diesem Land fortgesetzt werden können.

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    Tags:
    Reisehinweise, Menschenrechtler, Verschärfung, Eskalation, Auswärtiges Amt, Peter Steudtner, Sigmar Gabriel, Angela Merkel, Türkei, Deutschland