14:14 16 Dezember 2019
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    Wärmekraftwerk Simferopol, Krim

    „Erpressung und Druck“ - Krim empört über Entscheidung von Siemens

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    Politik
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    Als „Erpressung und Druckausübung“ hat das Mitglied des Energie-Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus) Michail Scheremet, ehemaliger Erster Vizepremier der Krim-Regierung, die skandalöse Situation um den Lieferstopp für Siemens-Turbinen bezeichnet.

    Der deutsche Konzern hatte am Freitag erklärt, dass die für ein Projekt auf der Taman-Halbinsel bestimmten Gasturbinen „rechtswidrig“ auf die Krim gebracht worden seien. Siemens hat die Aussetzung der Lieferungen von Energieausrüstungen nach Verträgen mit staatlich kontrollierten russischen Unternehmen angekündigt und will nun auch die Lizenzabkommen über die Lieferung von Kraftwerksausrüstungen kündigen.

    Er wisse nicht, zu welchem Zweck die Hysterie um die Turbinen geschürt werde, wie sie Russland selbst herstelle, so Scheremet.

    "Manch einer will wohl ein weiteres Mal die Aufmerksamkeit auf unsere Halbinsel lenken. (…) Wie kann man nur die Ausrüstungen fortnehmen, die in unserem Land hergestellt wurden? Ich erkläre offiziell: Die auf die Krim zugestellten Turbinen sind russischer Herkunft und stammen nicht aus Deutschland, wie einige Medien das unter Hinweis auf Gerüchte behaupten“, so Scheremet.

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