22:37 05 April 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    84025
    Abonnieren

    Laut dem Ersten Vize-Vorsitzenden des Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit im russischen Föderationsrat, Franz Klinzewitsch, muss Washington Damaskus bitten, seine Präsenz in Syrien zu legitimieren. Mit dieser Aussage reagierte der Politiker auf die Worte des US-Generals Raymond Thomas über die dortige illegale Präsenz von US-Militärs.

    „Das, was der US-General gestanden hat, ist seit Langem für keinen in der Welt ein Geheimnis mehr. Die USA haben tatsächlich keine rechtliche Grundlage, sich auf dem syrischen Territorium zu befinden“, so Klinzewitsch.

    Er betonte, dass die USA dennoch ihre Präsenz in Syrien legitimieren können.

    „Warum denn nicht den nächsten Schritt tun und seine Präsenz in diesem Land gesetzlich festlegen? Ich schließe nicht aus, dass Russland eine entsprechende Botschaft der USA an die offiziellen syrischen Behörden unterstützen würde, sollte diese tatsächlich erfolgen“, sagte der Senator ferner.

    Zuvor hatte der Oberbefehlshaber des Kommandos für Spezialoperationen der Vereinigten Staaten (US Special Operations Command, USSOCOM), General Raymond Thomas, erklärt, dass die Präsenz der US-Militärs in Syrien illegitim sei.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Zu viele Schiffe: US-Präsenz im Pazifik bringt Tote in Friedenszeit
    Ankara stellt US-Präsenz in Incirlik in Frage
    Obama versechsfacht US-Präsenz in Syrien - Medien
    US-Präsenz macht Terrorismus stärker – Afghanistans Ex-Präsident
    Tags:
    legitimieren, Militär, Präsenz, RIA Novosti, Ausschuss für Verteidigung und Sicherheit im Föderationsrat, Föderationsrat, Special Operation Command (USSOCOM), Franz Klinzewitsch, Raymond Thomas, Damaskus, Washington, Russland, USA, Syrien