03:57 22 Oktober 2020
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    Der Fraktionsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, hat sich dagegen ausgesprochen, Russland die Schuld für die Niederlage von Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl 2016 zu geben.

    „Wenn man gegen jemanden verliert, der einen Zustimmungswert von nur 40 Prozent hat, dann sollte man sich selbst die Schuld geben“, sagte Schumer in einem Interview mit der Zeitung „The Washington Post“.

    Clinton habe verloren, weil die Demokraten den Wählern nicht erklären konnten, wofür sie eigentlich einstehen. Die Bürger hätten nur verstanden, dass die Demokraten „gegen Trump seien“. „Und das glauben sie auch jetzt“, so der Senator weiter.

    Clinton macht für ihre Niederlage eine „russische Verschwörung“ verantwortlich. Sie hat der Regierung in Moskau mehrfach vorgeworfen, sich in die Wahlen eingemischt zu haben, um ihren Sieg zu verhindern.

    Am vergangenen Freitag hatte Trumps Beraterin Kellyanne Conway gesagt, Trump habe keine kompromittierenden Daten über Clinton nötig gehabt, da diese selbst die Quelle aller negativen Informationen über sich sei.

    „Wissen Sie, als ich negative Informationen über Hillary Clinton brauchte, musste ich nicht lang suchen. Ich sah mir Hillary Clinton selbst an“, so Conway gegenüber Fox News. Die Demokratin sei wie ein Schatzkästchen voller negativer Informationen mit Armen und Beinen gewesen.

     

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    Tags:
    Niederlage, Demokratische Partei der USA, Donald Trump, Hillary Clinton, USA