19:38 14 November 2019
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    Donbass: US-Delegation im „heißen Krieg“ eingetroffen

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    Eine Delegation des US-Außenministeriums mit dem Sondergesandten für die Ukraine, Kurt Volker, an der Spitze ist am Sonntag in der ostukrainischen Region Donbass eingetroffen. Volker hat die dortige gegenwärtige Situation als einen „heißen Krieg“ eingestuft: Es sei alles andere als ein „eingefrorener Konflikt“.

    Wie der Sondergesandte auf einer Pressekonferenz in Kramatorsk (im Gebiet Donezk) sagte, verfolgen die USA das Ziel, die territoriale Integrität der Ukraine sowie deren Souveränität wiederherzustellen.

    Volker will sich seinen Worten zufolge in den kommenden Tagen mit Vertretern des „Normandie-Quartetts“, der EU, der Nato, der OSZE sowie Großbritanniens treffen, um eine gemeinsame Position zu erarbeiten.    

    Im Osten der Ukraine schwelt seit fast drei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe, dennoch kommt es immer wieder zu Zusammenstößen.

     

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    Situation, Konflikt, OSZE, EU, Normandie-Vierergruppe, Kurt Volker, Großbritannien, Donbass, USA, Ukraine