03:28 05 Juni 2020
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    Der Chefberater im Weißen Haus und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, hat seinen Worten zufolge bei einem Treffen mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, im Dezember 2016 keinen geheimen Kommunikationskanal zwischen Russland und den USA vorgeschlagen. Das berichtet die Agentur Reuters am Montag.

    Die US-Zeitung „The Washington Post“ hatte zuvor einen Artikel unter Verweis auf US-Beamte veröffentlicht, die angeblich mit den Daten der US-Geheimdienste vertraut sind, dass Kushner Anfang Dezember 2016 während eines Treffens mit Kisljak im Trump Tower vorgeschlagen habe, einen geheimen Kommunikationskanal zwischen Moskau und Trumps Team zu schaffen.

    In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Das FBI soll klären, ob es 2016 vor der US-Präsidentschaftswahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat. Der Kreml hat solche Vorwürfe bereits mehrfach zurückgewiesen.

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    Tags:
    Wahlkampf, The Washington Post, Reuters, Sergej Kisljak, Jared Kushner, Donald Trump, Russland, USA