16:51 31 März 2020
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    Die US-Luftwaffe hat zwischen 2001 und 2014 den kirgisischen Flughafen Manas genutzt, um US-Truppen in Afghanistan mit Nachschub zu versorgen. Warum die US-Basis letztlich geschlossen wurde – das hat Kirgistans Präsident Almasbek Atambajew jüngst auf einer Pressekonferenz erklärt.

    Demnach haben „bestimmte Länder“, wie der Staatschef sagte, ihm mit Raketenschlägen gegen den Stützpunkt gedroht.

    „Damals, im Jahr 2014, sagten mir bestimmte Länder ganz offen: ‚Wenn es sein muss, beschießen wir die US-Flugzeuge mit Raketen, und eure Leute werden in Mitleidenschaft gezogen“, so der kirgisische Präsident.

    Was er von Washingtons Politik in Zentralasien hält, verriet Atambajew auch: „Nehmen wir Russland und China. Die wollen ein ruhiges und friedliches Kirgistan. Andere Länder wollen etwas ganz Anderes… Ich habe keinerlei Sympathie für jene Politik, die das US-Außenministerium unter den Demokraten verfolgte.“

    Nicht nur, dass Washington sich in die inneren Angelegenheiten Kirgistans eingemischt habe. Die US-Amerikaner hätten auch versucht, einen Krieg in der Region vom Zaun zu brechen. „Sie haben 328 gepanzerte Fahrzeuge an Usbekistan geliefert, für fast eine Million Dollar das Stück. Das ist übrigens der Preis ihrer Demokratie. Sie haben zwei Brüdervölker aufeinander hetzen wollen, das kirgisische und das usbekische“, erklärte der Präsident.

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    Tags:
    Stützpunkt, US-Luftstreitkräfte, US-Armee, Afghanistan, Kirgistan, USA