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13:27 18 August 2019
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    Kämpfer der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat) in Mossul

    IS-Chef-Nachfolger im Irak getötet – Medien

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    Der angebliche Nachfolger des IS-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi, Iyad al-Obaidi, ist durch einen Luftangriff vernichtet worden, wie die Agentur „Mawazin“ unter Berufung auf Quellen im irakischen Geheimdienst berichtet.

    „Al-Obaidi ist vor ungefähr 14 Tagen durch einen Luftangriff auf sein Versteck nahe der Stadt Tal Afar getötet worden“, hieß es demnach von der Quelle.

    Demzufolge war der 50-jährige al-Obaidi der „Militärminister“ der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh). Früher hatten Medien berichtet, al-Obaidi könnte der Nachfolger von al-Baghdadi werden.

    Am Freitag hatte US-Verteidigungsminister James Mattis mitgeteilt, dass al-Baghdadi seiner Meinung nach noch am Leben sei. Das irakische Nachrichtenportal „Sumaria News“ hatte jedoch neulich berichtet, dass eine IS-Quelle den Tod des IS-Chefs bestätigt habe. Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London hatte Anfang Juli erklärt, sie habe „bestätigte Informationen“ über Baghdadis Tod.

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, al-Baghdadi sei am 28. Mai infolge eines russischen Luftschlags in der Nähe von Rakka getötet worden.

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