23:52 20 November 2019
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    Donald Trump und Theresa May, Hamburg

    Trump: Transatlantikabkommen wird es doch geben – mit England

    © REUTERS / Carlos Barria
    Politik
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    Washington bereitet ein umfassendes Handelsabkommen mit London vor, hat US-Präsident Donald Trump via Twitter mitgeteilt und der EU übermäßigen Protektionismus vorgeworfen.

    „Wir arbeiten an einem umfassenden Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich. Es kann sehr groß und ergreifend sein. Jobs! Die EU ist sehr protektionistisch gegenüber den USA. Stop!“, twitterte Trump.

    Anfang Juni war mitgeteilt worden, dass Trump für nächstes Jahr einen Besuch in Großbritannien plane. 

    Währen seines Washington-Besuchs im Januar soll  der britische Außenminister Boris Johnson mit Gleichgesinnten von Trump die Möglichkeit eines Freihandelsabkommens nach dem TIPP-Vorbild besprochen haben. Johnson hatte damals den Enthusiasmus der amerikanischen Seite bezüglich des bevorstehenden „guten Deals“ hervorgehoben.

    Brüssel reagierte darauf mit Kritik an Großbritannien, das eigentlich nicht berechtigt sei, separate Verhandlungen mit einer dritten Seite zu führen, insofern es Mitglied der EU bleibt. Woraufhin antwortete die Premierministerin des Vereinigten Königreichs, Theresa May, dass der Brexit schnell und strikt vollzogen werde.

    Sie erinnerte ebenfalls daran, dass, falls Großbritannien sich an dem gemeinsamen europäischen Markt weiterhin beteilige, würde dies London am Abschluss von eigenen Handelsabkommen hindern.

    May betonte, dass sie eine gleichberechtigte Partnerschaft mit der EU anstrebe, die allerdings auf anderen Konditionen als bei den aktuellen EU-Partnerstaaten fußen solle.

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