21:33 22 November 2017
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    Die zweite TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump in Saint Louis im Bundesstaat Missouri

    US-Kongress lässt nach Clintons Verbindung zu Moskau und Kiew suchen

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    Politik
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    Der Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses des US-Kongresses hat ein Schreiben an die Leitung des Justizministeriums mit der Bitte gesandt, einen Sonderstaatsanwalt zu bestimmen, der die Verbindungen des Wahlstabs der damaligen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihres Fonds zu Russland und der Ukraine untersuchen soll.

    Im Brief an den Generalsstaatsanwalt Jeff Sessions betonen die republikanischen Kongressabgeordneten, dass die Ermittlung, die der Sonderstaatsanwalt Robert Müller über „Russlands Einmischung“ in die US-Wahlen führt, fraglich und nicht ausgewogen sei und den Wählern nur Doppelstandards demonstriere. Sie konzentriere sich ausschließlich auf die Tätigkeit von US-Präsidenten Donald Trump und seiner Umgebung.

    Die Abgeordneten riefen dazu auf, die Verbindung von Clintons Wahlstab und ihres Fonds zu Moskau und Kiew zu erkunden, und hier vor allem den Deal über den Kauf des Unternehmens Uranium One durch den russischen Atomkonzern Rosatom unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob die Erlaubnis zum Deal nicht zufällig mit Clintons Fonds in Verbindung stehen könnte.

    In dem Brief bitten die Republikaner mit dem Chef des Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses, Bob Gudlat, an der Spitze zudem um Ermittlungen zu der Tätigkeit des Ex-FBI-Chefs James Comey, der ehemaligen Generalstaatsanwältin Loretta Lynch und deren Rolle in der Wahlkampagne von 2016.

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    Tags:
    Kauf, Verbindungen, Schreiben, Ermittlung, US-Präsidentschaftswahl 2016, US-Kongress, Hillary Clinton, USA, Russland, Ukraine
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