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    Moldauischer Präsident Igor Dodon im Kreml (Archivbild)

    Moldauischer Präsident: Wer Beziehungen zu Russland gefährdet, muss das büßen

    © AP Photo / Sergei Ilnitsky
    Politik
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    Wer die Beziehung seines Landes zu Russland zerrüttet, wird sich dafür verantworten müssen. Dies hat Moldawiens Präsident Igor Dodon via Facebook erklärt.

    Eine russische Regierungsdelegation ist am Donnerstag an der Einreise nach Moldawien gehindert worden.

    Der moldawische Präsident hat dies als Provokation gewertet und baldige Aufklärung des Vorfalls zugesagt. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:

    „Solcher Umgang ist absolut inakzeptabel. Jeder, der Provokation betreibt und unser bilaterales strategisches Verhältnis zur Russischen Föderation zerrüttet, wird ermittelt. Und es kommt die Zeit, wenn wir zur Rechenschaft ziehen werden. Nichts und niemand ist vergessen.“

    Zuvor hatte sich Präsident Dodon mit Russlands Botschafter in Moldawien, Farit Muchametschin, getroffen und das Einreiseverbot erörtert. Sie sprachen außerdem über den anstehenden Besuch des russischen Vizepremiers Dmitri Rogosin nach Moldawien sowie die Möglichkeiten, die Regulierung in Transnistrien voranzutreiben.

    Mitglieder der russischen Delegation wollten am Donnerstag in die Republik Transnistrien reisen, um an Feierlichkeiten anlässlich der 25-jährigen Friedensmission in der Region teilzunehmen. Zu den Delegationsmitgliedern zählten unter anderem der Duma-Abgeordnete, Pawel Schperow, und das Präsidiumsmitglied des Präsidentenrates für interethnische Angelegenheiten, Bogdan Bespalko. Weitere Mitglieder der russischen Delegation waren Vertreter aus Kultur und Zivilgesellschaft.

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    Tags:
    Beziehungen, Igor Dodon, Transnistrien, Russland, Moldawien