01:37 05 Dezember 2020
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    Das russische Außenministerium hat gegenüber dem interimistischen Geschäftsträger Rumäniens in Russland, Viorel Cojocaru, seinen entschiedenen Protest in Bezug auf den verbotenen Überflug des russischen Flugzeuges, mit dem unter anderem der Vize-Premier Dmitri Rogosin nach Chisinau unterwegs war, zum Ausdruck gebracht.

    Mit seiner Tat habe Bukarest die Sicherheit von mehr als 160 Fluggästen gefährdet, hieß es. Russland stufe den Zwischenfall als eine vorsätzliche Provokation ein, die die bilateralen Beziehungen ernsthaft beeinträchtige, und fordere die rumänischen Behörden auf, eine sorgfältige Ermittlung durchzuführen und entsprechende Erläuterungen zu geben.

    Der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin bezeichnete den Vorfall als Demarche „kurz vor internationalem Rowdytum".

    „Wir fassen das nicht anders als ein grobe antirussische Geste auf", sagte er.

    Rumänien hat einem russischen Flugzeug, das nach Chisinau (Moldawien) unterwegs war, den Überflug verwehrt. Die Maschine, mit der unter anderem Vizepremier Dmitri Rogosin unterwegs war, musste abdrehen und landete in Minsk.

    Laut den rumänischen Behörden ist ihr Beschluss auf eine „Sanktionsperson" an Bord des Flugzeuges zurückzuführen.

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    Verbot, Flugzeug, Dmitri Rogosin, Rumänien, Russland