09:53 05 April 2020
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    Die Videoaufnahme des jüngsten nordkoreanischen Starts der ballistischen Interkontinentalrakete zeigt, dass diese anscheinend noch vor dem Wiedereintauchen in die Erdatmosphäre außer Betrieb war. Dies meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf den Experten des Internationalen Instituts für strategische Studie (IISS), Michael Elleman.

    Dem Experten zufolge bedeutet dies, dass Pjöngjang die Technologie des Raketenrückflugs noch nicht beherrsche, was jedoch für eine Atomrakete erforderlich sei. Der vermutlich misslungene Start bedeute zudem, dass Nordkorea noch mehrere weitere Raketentests durchführen müsse, bevor dessen Rakete als einsatzbereit klassifiziert werden dürfte.

    „Die auf dem Videobeweis beruhende vernünftige Schlussfolgerung besteht darin, dass der Kopf der ballistischen Rakete nicht überlebt hatte“, wird der Experte von Reuters zitiert. Trotz alledem könnten Elleman zufolge weitere Raketentests es Nordkorea erlauben, noch im Jahr 2017 eine einsatzbereite ballistische Interkontinentalrakete zu stationieren.

    Pjöngjang hatte in der Nacht auf Samstag erneut eine Interkontinentalrakete testen lassen, die US-Experten zufolge nicht nur Alaska und Hawaii, sondern auch Städte an der US-Westküste wie Los Angeles und San Francisco erreichen könnte.

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    Tags:
    Stationierung, Interkontinentalrakete, ballistische Rakete, Experte, Video, Raketentest, Nordkorea