23:28 15 Dezember 2018
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    Ablauf der chinesischen Truppen nach Dschibuti (Archivbild)

    Dschibuti: Chinesen zeigen Flagge auf erster Auslandsbasis

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    Die chinesische Armee hat ihre erste Militärbasis außerhalb der Volksrepublik eröffnet, wie das Portal „newsru“ mit Verweis auf chinesische Medien berichtet. Der Stützpunkt im ostafrikanischen Dschibuti liegt quasi inmitten der wichtigsten Schifffahrtsrouten dieser Welt.

    Jetzt könne die Volksbefreiungsarmee besser vor ostafrikanischer Küste patrouillieren und ihre humanitären Verpflichtungen erfüllen, hieß es im chinesischen Rundfunk anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Stützpunkts. Offiziell handelt es sich um eine Nachschubbasis, von der aus chinesische Friedensmissionen vor der Küste Jemens und Somalias versorgt werden sollen. Mitte vergangenen Monats hatte die chinesische Marine bereits Schiffe dorthin entsandt.

    Die Einweihungszeremonie begann am Dienstag um acht Uhr morgens Ortszeit mit Fahnenappell und Parade. Auch wurden die Nationalhymnen Chinas und Dschibutis vorgetragen. Danach wurde die chinesische Flagge über dem neuen Stützpunkt gehisst. Die feierliche Zeremonie fiel zeitlich mit dem 90. Jubiläum der chinesischen Streitkräfte zusammen. Über 300 Menschen hätten die Zeremonie besucht, berichtete der chinesische Staatsfunk.

    Derweil wird in Diplomatenkreisen darüber spekuliert, ob China weitere Stützpunkte im Ausland bauen werde, beispielsweise in Pakistan. Peking dementiert jedoch.

    Außer den Chinesen unterhalten auch die US-Amerikaner, die Japaner und die Franzosen Stützpunkte in dem kleinen, aber strategisch sehr bedeutenden Land – dem Tor zum Roten Meer und dem Suez-Kanal.

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    Tags:
    Truppen, Stützpunkt, Dschibuti, Japan, USA, Frankreich, China