00:59 11 Dezember 2017
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    Russische Minenräumer in der antiken Oasen-Stadt Palmyra

    Kreml räumt russische Freiwillige in Syrien ein

    © Sputnik/ Ministry of defence of the Russian Federation
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    Nach der Meldung der Nachrichtenagentur Reuters über angebliche neue russische Verluste in Syrien sieht der Kreml keinen Grund, die amtlichen Angaben zu überprüfen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow schließt jedoch nicht aus, dass sich russische Freiwillige in Syrien aufhalten könnten.

    Nach Angaben von Reuters sind seit Beginn des Jahres mindestens 40 Russen in Syrien umgekommen, darunter 17 Militärs und 21 Mitarbeiter privater Militärfirmen.  Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau sind in diesem Zeitraum zehn russische Armeeangehörige umgekommen.

    Die Reuters-Meldung sei kein Grund, die amtlichen Angaben zu überprüfen, sagte Peskow in einem Gespräch mit Journalisten. Das Verteidigungsministerium sei die einzige offizielle Informationsquelle zu den Verlusten in Syrien. Peskow räumte jedoch ein, dass sich in Syrien russische Freiwillige aufhalten können, die jedoch keinen Bezug zum Verteidigungsministerium hätten.

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    Tags:
    Kreml, Reuters, Dmitri Peskow, Syrien, Russland