12:04 18 Dezember 2017
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    USA planen Ermittlungen gegen China

    © AFP 2017/ Nicholas Kamm
    Politik
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    Das Weiße Haus plant Ermittlungen in Bezug auf die chinesische Handelspolitik. Grund sind die Bemühungen der Regierung in Peking, China zum globalen Technologieführer zu machen, berichtet die Zeitung „The New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf informierte Quellen.

    Die Aufnahme der Ermittlungen könnte schon in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden, hieß es. Dieser Schritt würde bedeuten, dass die USA keine engere Partnerschaft mit China mehr anstreben. Dies sei zum Teil auf die Weigerung Chinas zurückzuführen, Druck auf Nordkorea auszuüben. Die Ermittlungen würden angebliche Verletzungen der Autorenrechte betreffen, so die Zeitung.

    China wolle zum Jahr 2025 führender Hersteller unter anderem bei Robotertechnik und künstlicher Intelligenz werden. Insgesamt solle die Politik des Landes – bekannt als „Made in China 2025“ – China zum Spitzenreiter in zehn Branchen machen. Dazu sollen immense staatlichen Investitionen und der Schutz dieser Produktionssphären vor der US-Konkurrenz beitragen. Gleichzeitig fordere China von den USA die Kürzung von Lizenzabgaben für wichtige Patente.

    Nach den Ermittlungen, die voraussichtlich mehrere Monate lang andauern werden, könnte Washington Maßnahmen gegen Peking treffen – beispielsweise sehr hohe Gebühren auf chinesische Waren einführen oder die Lizenzen chinesischer Unternehmen für die Geschäftsführung in den USA außer Kraft setzen, hieß es in dem Artikel.

     

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    Tags:
    Produktion, Wettkampf, Autorenrecht, Technologien, Ermittlungen, Nordkorea, USA, China
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