23:43 20 November 2019
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    US-Gelder verfolgen jetzt Web-Accounts von Russlands Außenministerium, RT und Sputnik

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    Eine US-amerikanisch finanzierte Organisation hat am Mittwoch eine Webplattform zur Verfolgung „russischer Propaganda“ gestartet. Zu dieser wurden unter anderem Berichte russischer Medien und des Accounts des russischen Außenministeriums zugerechnet.

    Die Nichtregierungsorganisation Projekt Alliance for Securing Democracy (deutsch: Allianz  zur Sicherung der Demokratie) wird von der Stiftung German Marshall Fund of the United States (GMF) finanziell unterstützt, der ihrerseits von der US-Regierung gesponsert wird. 

    Die neue Webplattform heißt Hamilton 68 und „liefert einen Einblick in die Bemühungen zur Verbreitung von Propaganda und Desinformation durch Russland". Sie soll  die Inhalte  von „600 Twitter-Accounts verfolgen, die mit den Beinflussungsaktivitäten von Seiten Russland verbunden sind", heißt es in einer  Mitteilung auf der Webseite des GMF. 

    Unter anderem befasst sich das Webportal mit Mitteilungen der Accounts von Sputnik, des TV-Senders RT und des russischen Außenministeriums.

    Laut einem Bericht, in dem unter anderem  Finanzierungsquellen und —volumen erwähnt wurden,  hatte der German Marshall Fund 2016 mehr als  2,2 Millionen US-Dollar von der US-Regierung  als finanzielle Hilfe bekommen. Insgesamt betrugen die Einnahmen der Stiftung im vergangenen Jahr  knapp 12 Millionen US-Dollar. 

    Zuvor war bekannt geworden, dass US-Außenminister Rex Tillerson sich weigert, von den knapp 80 Millionen Dollar Gebrauch zu machen, die der Kongress für den Kampf gegen die IS-Propaganda und gegen die angebliche Fake-News-Kampagne der russischen Regierung bereit gestellt hat.

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    Tags:
    Verfolgung, Twitter-Account, Propaganda, German Marshall Fund in den USA(GMF), RT, Außenministerium Russlands, Sputnik, USA, Russland