19:27 05 August 2020
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    Die USA verlieren den Krieg in Afghanistan, wie US-Präsident Donald Trump bei seinem Treffen mit Generalen erklärte. Aus diesem Grund forderte er die Entlassung des US-Oberkommandierenden in Afghanistan, General John Nicholson, wie der TV-Sender NBC unter Berufung auf interne Quellen berichtet.

    Bei einem Treffen im Weißen Haus am 19. Juli hat Trump Verteidigungsminister James Mattis und Generalstabschef Joseph Dunford demnach mehrmals vorgeschlagen, Nicholson zu ersetzen, weil jener „den Krieg nicht gewinnt“.

    „Wir gewinnen nicht. Wir verlieren“, beschwerte sich Trump.

    Zudem soll er sich über die US-Verbündeten bei der Nato beschwert haben.

    Derzeit sind in Afghanistan noch rund 8400 US-Militärs stationiert, die im Rahmen der Mission „Resolute Support“ unter anderem die afghanischen Regierungskräfte ausbilden und beraten. Insgesamt unterstützen etwa 13.500 Nato-Soldaten diese Operation. Im Jahr 2011 belief sich das US-Kontingent in Afghanistan auf 130.000 Soldaten. Doch Ende 2014 hatte der Großteil der Kräfte der Allianz das Land verlassen.

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    Tags:
    Generale, Entlassung, Treffen, Krieg, James Mattis, John Nicholson, Joseph Dunford, Donald Trump, Afghanistan, USA