12:37 02 April 2020
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    Russlands Außenministerium hat die Entscheidung der EU über die Sanktionserweiterung als einen „unfreundlichen und haltlosen Schritt“ verurteilt.

    Sitzung des Europäischen Rates in Brüssel (Archivbild)
    © AFP 2020 / Pool/ Stephanie Lecocq
    „Brüssels Entscheidung, einige russische Beamte und Firmen als Reaktion auf die angeblich ‚illegitime‘ Lieferung von Siemens-Gasturbinen auf die Krim auf die EU-Sanktionsliste zu setzen, ruft tiefes Bedauern hervor“, heißt es in der Mitteilung der russischen Außenbehörde.

    Moskau betrachte diese Entscheidung, die auf Berlins Initiative getroffen worden sei, als einen „unfreundlichen und haltlosen Schritt“.

    „Trotz dieser Situation bestätigen wir unsere Interesse an der Aufrechterhaltung und schrittweisen Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Deutschland und der EU“, betonte das russische Außenamt. Man sei bestrebt, die negativen Folgen des Sanktionspraktikums mittels gemeinsamer Bemühungen zu überwinden. Moskau werde seinerseits weiterhin die zuvor übernommenen Verpflichtungen umsetzen.

    Zuvor hatte die Europäische Union drei Einzelpersonen und drei Unternehmen aus Russland wegen der Siemens-Turbinen auf der Krim auf die Sanktionsliste gesetzt.

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    Tags:
    Bemühungen, verurteilen, Zusammenarbeit, Sanktionen, Aussenministerium Russlands, Siemens, Europäische Union, Russland